Blur zählen neben Oasis zu den wichtigsten Vertretern des Britpop. Im Gegensatz zu Oasis gab es bei Blur jedoch selten Skandale und bis auf die Sticheleien gegen Oasis hatte die Klatschpresse wenig über Blur zu berichten. Nachdem Leadgitarrist Graham Coxon die Band verließ um künstlerisch eigene Wege zu bestreiten kündigte Damon Albarn an, dass er die Band ohne Coxon nicht weiterführen wollen. 2004 kam es dann auch zur Stilllegung von Blur. 2008 standen dann die Bedingungen für eine Reunion günstig und so spielte Blur einige Konzerte in Originalbesetzung. Danach ließ Albarn verlauten, dass es auch neue Aufnahmen von Blur geben soll. Während eines Benefizkonzertes 2012 gab es dann auch tatsächlich zum ersten Mal seit „Think Tank“ neues Material zu hören. Auf ein neues Album warten Blur seitdem jedoch vergeblich. Das könnte auch daran liegen, dass die Blur Mitglieder seit ihrer offiziellen Trennung 2004 nicht untätig blieben.

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Damon Albarn knüpfte mit seinem neuen Projekt Gorillaz nahtlos an den Blur Erfolg an. Musikalisch schlägt das spannende Projekt, das aus vier Comicfiguren besteht einen völlig neuen Weg ein. Doch auch Graham Coxon blieb während dieser Jahre nicht untätig. Er verwirklichte seine musikalischen Ideen, die nicht zu Blur passen zu schienen, in mehreren Soloalben. Sein letztes Album erschien unter dem Titel „A+E“ im Jahre 2012 und es bleibt abzuwarten, ob er sich nun wieder mehr Blur widmet.

 

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