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 Aktuelle Rezensionen <---

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V.A. "Where To Begin - A High Fidelity Compilation Vol.2"
Label:
Dandyland  VÖ: 2004

Das Bremer High Fidelity DJ Team verspürte unlängst wieder dieses Kribbeln in den Fingern, das dazu führte, dass man zum zweiten Mal eine Compilation mit Bands und Songs füllte, denen man in Funk und Fernsehen nur allzu selten begegnet. Dabei ist es sicher unumstritten, dass beispielsweise ein Alex Lowe, der hier mit dem Titelstück „Where To Begin“ vertreten ist, für qualitativ hochwertige Popmusik steht. Auch die niederländischen Gem oder Blue States von der Insel sind in der Szene keine Unbekannten mehr und wissen, welche Tonfolgen Popherzen zum Schmelzen bringen. Sehr erfreulich ist aber auch die Tatsache, dass ganze zehn der 16 Tracks von einheimischen Bands stammen. So haben unter anderem Phony, Seaside Stars, The Electric Club, Anajo und Soda Maker ihr Können unter Beweis gestellt. Exzellenter Sampler!


Autor:

Toni

Bewertung: 

10/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

-

Website: www.hifi-club.com

Vermont "Ten Random"
Label:
Tiblissi Records  VÖ: 2004

Vermonts zweites Album nach dem viel versprechenden Vorjahresdebüt „Ins Kino“ lässt, wie der Name augenscheinlich andeutet, offen, wohin die Reise diesmal geht. Recht willkürlich, sozusagen ohne den Hauch einer gewissen Ordnung – was in diesem Fall aber eher innovativ als kopflos zu bewerten ist - reihen sich Song für Song aneinander. Dabei schlägt die Stimmung immer wieder um. Wird die grazile Stimme von Sabine Zeissig zunächst von wilden Gitarren verfolgt, gibt es im nächsten Moment sanfte, elektronische Unterstützung für die Gejagte. Nur nicht auf eine Richtung versteifen. Aber dafür ist ja noch Partner, Songschreiber und stimmlicher Gegenpart Colin Murphy da, der dementsprechende Wendemanöver einleitet, um das englisch-deutsche Unternehmen so interessant wie möglich zu gestalten.


Autor:

Toni

Bewertung: 

8/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

-

Website: www.vermontmusic.co.uk

Viva L'American Death Ray Music "A New Commotions"
Label: Trans Solar Records 
VÖ: 22.11.04

Viva L´American Death Ray Music schicken sich seit über vier Jahren an, das musikalische Erbe ihrer Heimatstadt Memphis zu bewahren. Natürlich sprechen wir hier von Rock´n´Roll, das versteht sich von selbst. Nicholas Ray – Gründer, Sänger und Gitarrist in einer Person – hat bislang als einziges Bandmitglied die diversen Umbesetzungen unbeschadet überstanden. Derzeit tummeln sich mit Bassist Harlan T. Bobo sowie dem ehemaligen Polyphonic Spree-Percussionisten Jeffrey Bouck zwei Musiker an Rays Seite, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Improvisationstalent für explosive Live-Shows sorgen. Damit bestätigen sich die guten Eindrücke, die „A New Commotion, A Different Tension“ und insbesondere die Titel „Push And Pull“, „The New Age“ und „New Commotion“ hinterlassen.


Autor:

Toni

Bewertung: 

7/10
Genre: Indierock
Hörprobe:

-

Website: www.misprintrecords.com/deathray.html

Voltaire "Flut" EP
Label: Universal 
VÖ: 08.11.04

Ich habe Angst vor Voltaire. Man stelle sich vor man wäre in dieser Band, und würde beispielsweise eine gewöhnliche Gitarrenmelodie oder eine ebenso gewöhnliche, eindeutige Textphrase für ein neues Lied vorschlagen. Ich glaube dann wird man von seinen Bandkollegen erschossen oder mindestens verprügelt. Die Bonner sind da nich zimperlich. Nein, bitte keine falschen Eindrücke. Voltaire sind groß. Sie malen mitihren Liedern Bilder. Jedes kleinste Detail muss genial und unkonventionell sein, man könnte diese Eigenart mit Radiohead vergleichen. Dabei ist diese E.P. nicht anstrengend, nein alles geht auf und es entstehen Welten, die an Muse und mittlerweile auch ein wenig an Blumfeld erinnern. Dann heißt es warten bis das Album endlich da ist.


Autor:

Mathias

Bewertung: 

9/10
Genre: Deutsch - Indiepop
Hörprobe:

-

Website: www.voltaire-musik.de

V.A. "Musicans Against Pop Vol.1"
Label: Low Budget Studio 
VÖ: 2004

Dieser exzellente Sampler ist für all diejenigen gedacht, denen dieser ganze Casting-Scheiß gewaltig auf den Zeiger geht, und die mal wieder ein paar Anregungen gebrauchen können, was auf der guten Seite des Pop so alles an neuen Bands heranwächst. Die Londoner Band Mortimer eröffnet den Reigen mit „Lovely To See You“, das einen unweigerlich an die Popära der Sechziger Jahre erinnert. Gleich danach hat man das Vergnügen, den fantastischen Vib-Gyor aus Leeds lauschen zu können, bevor das obercoole „Bring Me The Head (Of A Backstreet Boy)“ von den amerikanischen 50 Cent Haircut für Furore sorgt. Aus deutscher Sicht gibt es mit Songs von Phonetic, Monophox, STAN, Frame Of Mind!, Anyway und Starter! auch eine Menge Erfreuliches zu berichten. Klasse Zusammenstellung, von deren musikalischer Qualität sich die Macher der Kaspershows aus dem Fernsehen eine Scheibe abschneiden sollten!


Autor:

Toni

Bewertung: 

9/10
Genre: Indiepop - Indierock - Punk - Garage
Hörprobe:

-

Website: www.low-budget-studio.com

V.A. "The Football Factory"
Label: Mercury / Import 
VÖ: 31.08.04

Ob John King beim Schreiben seiner Novelle, die als Grundlage für den englischen Kinoknüller „The Football Factory“ diente, wohl wusste, welch cooler Soundtrack eines Tages seine Geschichte zieren sollte? Der Film handelt von einem Mittzwanziger, dessen Leben sich hauptsächlich um Fußball, Drogen und Gewalt dreht. Und so wundert es einen auch nicht, dass der Soundtrack wie ein nicht enden wollender Rausch mit all seinen Facetten verläuft und einen tiefen Eindruck beim Hörer hinterlässt. Egal ob Gitarren á la The Libertines oder The Jam, ob elektronische Beats (Primal Scream, Orbital), ob rockig wie The Rapture oder rotzig wie The Streets, ob laut (Sham 69) oder leise wie Mogwai – der Soundtrack hat immer eine passende Antwort. Sicher ein Anwärter auf einen Platz in der Galerie neben so würdigen Vertretern wie „Trainspotting“ oder „The Big Lebowski“.


Autor:

Toni

Bewertung: 

10/10
Genre: Indiepop - Indierock - Punk - Garage
Hörprobe:

-

Website: www.thefootballfactory.com

V.A. "IPX - Spearmint / Novillero No. 5"
Label: Endearing Records 
VÖ: 14.09.04

Die kleine, und vor allem, feine Reihe der Intercontinental Pop Exchange EP´s des kanadischen Endearing Labels geht in die nächste Runde. Diese Ausgabe enthält jeweils vier Songs der allseits beliebten Spearmint und der hierzulande nahezu unbekannten Band Novillero aus Winnipeg/Kanada. Gerade letztere aber beeindrucken mit ihrem Mod-beeinflussten Pop. Von den vorliegenden, bislang unveröffentlichten Tracks punktet vor allem „The Hypothesist“. Zu Spearmint gibt es nicht viel hinzu zu fügen, außer vielleicht, dass sie immer wieder gern gehört werden. Neben 2 Songs des aktuellen Albums gibt es noch zwei weitere Exclusive-Tracks.


Autor:

Toni

Bewertung: 

9/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

-

Website: www.intercontinentalpopexchange.com

V.A. "IPX No. 4 - Treeball / Aaron Booth"
Label: Endearing Records 
VÖ: 14.09.04

Treeball formten sich 2000 in Helsinki, nachdem sich der britische Songwriter und Produzent Nick Triaani, der sich bereits mit seiner früheren Band Supermodel einen Namen machte, in Finnland niedergelassen hatte. Das Songschreiben hat Triaani auch im kalten Norden nicht verlernt und so singt er mit seiner Duettpartnerin ein paar fesche Popliedchen, die sich allesamt hören lassen können: allen voran „This Is Round“ und „Not Happy Now“. Aaron Booth, Künstler Nummer 2 auf dieser EP, dagegen stammt eher aus der Singer/Songwriter-Ecke. Nichtsdestotrotz machen auch seine poppigen Folksongs recht viel Freude, wie zum Beispiel das flotte „Steal My Heart“.

Autor:

Toni

Bewertung: 

9/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

-

Website: www.intercontinentalpopexchange.com

V.A. "Romantic And Square Is Hip And Aware"
Label: Matinee Recordings
VÖ: 1/04

Dass The Smiths eine der einflussreichsten und meistverehrten Bands aller Zeiten ist, pfeifen die Spatzen schon seit Jahren von allen Dächern. Deshalb liegt es nah, in mehr oder weniger großen Abständen eine Tribute-Platte für diese fantastische Band zu veröffentlichen.. Nach "The Smiths is dead", an der Größen wie The Divine Comedy, Placebo oder Supergrass beteiligt waren, kommt nun eine kleine aber würdevolle Huldigung aus dem Hause Matinée Recordings. Mit viel Herz verbeugen sich Bands wie The Lucksmiths, Slipslide oder Pale Sunday vor der großen alten Dame. Abgespeckt und größtenteils recht spartanisch instrumentiert, überzeugt diese Platte mit viel Liebe zum Detail und "leidenschaftlicher Verehrung", wie es in der dazugehörigen Info heißt. Erwähnt werden muss dabei der Beitrag von The Lucksmiths, welche das bombastische "There is a light that never goes out" in eine schlankere Form packen und als Duett mit Frauenstimme intonieren. Frevel, würde man denken. Dennoch. Es funktioniert und hört sich hinreißend an. Wer The Smiths heiß und innig liebt, wird diese Platte mögen, jedoch an einigen Ecken den melancholischen Schmelz von Morrisseys Stimme und die Kraft von Johnny Marrs Gitarrenspiel vermissen.


Autor:

Mathias

Bewertung: 

7/10

Genre: 

Indiepop
Hörprobe:

Pale Sunday "I Know It's Over"

Website:

www.indiepages.com/matinee

Velveteen "The Outdoor Method"
Label:
EV VÖ: 2004

Es ist ja fast schon unglaublich, woher die Jungs von Velveteen ihre fabelhafte Überzeugung beziehen. Da ist der absolute Wille zum Erfolg, den das Quartett ausstrahlt, da ist die Liebe zur Musik, die man Note für Note nachempfinden kann. Und das alles läuft schon seit Jahren ohne Label ab. Warum eigentlich? Das kann man sich nur immer wieder fragen. Musikalisch jedenfalls gibt es keinerlei Einwände, da gehören Velveteen zu den Vertretern des gepflegten Gitarrenpops mit Hitcharakter. Und Hits gibt es einige auf dem nunmehr schon vierten Album „The Outdoor Method“. Unter anderem wären da „At The Birdhouse“ oder „The Day We Counted Trees“, die mit einer melancholischen Grundstimmung und prickelnden Gitarren aufwarten.


Autor:

Toni

Bewertung:

9/10

Genre: 

Indiepop
Hörprobe:

-

Website:

www.velveteen-music.de

V.A. "The Sound Of Leamington Spa Vol. 4"
Label:
Firestation Records VÖ: 2004

Auch wenn die C86-er Generation momentan voll ausgelastet ist mit Ringe anstecken und Windeln wechseln, so wird doch zwischendurch einmal Zeit sein den neuen THE SOUND OF LEAMINGTON SPA VOL. 4 Sampler einzuwerfen und in vergangenen Zeiten zu stöbern. Gleich der Opener ein Klassiker von THE CLOUDS, irgendwo in den Untiefen meines Plattenarchivs verschollen...aber schön, die Sachen einmal auf CD zu haben. Legt sich auch einfacher und somit häufiger auf, ich faule Sau. Wer also immer noch Fan der „das kann auch ich“-Melodien ist – oder es werden möchte – der sollte sich dieses klassische Stück Gitarrenpop-Geschichte ins Haus holen. Ansonsten mit an Bord: THE SUBMARINES, THE NIVENS, THE APPLE MOTHS and many many more beautiful stuff.


Autor:

Mela

Bewertung: 

10/10

Genre: 

Indiepop
Hörprobe:

-

Website:

www.firestation-records.de

Venus In Flames "Notes Of Tenderness""
Label:
Lipstick Records VÖ: 23.08.04

Gute Kontakte sind die halbe Miete. Das trifft so ziemlich in allen Bereichen zu, ganz besonders aber in der Musikbranche der heutigen Zeit. Jan De Campenaere kann ein Lied davon singen, wenn auch ein entspannt fröhliches. 2002 ging der Belgier mit K´s Choice als Solokünstler auf Tour. Die Connections, die er damals knüpfte, waren ihm beim Entstehen von „Notes Of Tenderness“ mehr als behilflich. So konnte er Gert Bettens (K´s Choice) als Produzenten, Sarah Bettens, Bart Maris (deus) und Tom Kestens (Das Pop) als Musiker für sein Vorhaben gewinnen. Mit diesem Starensemble in der Hinterhand konnte für De Campenaere und seine Kollegen eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich, denn ein guter Produzent und tolle Musiker sind noch lange keine Garantie für ein außergewöhnliches Album. „Notes Of Tenderness“ ist hörenswert, mehr nicht. Sicherlich hätte ein bisschen mehr Abwechslung vom unablässigen Songwritereinerlei gut getan.


Autor:

Toni

Bewertung: 

7/10

Genre: 

Indiepop
Hörprobe:

-

Website:

www.venusinflames.be

Von Spar "Die Uneingeschränkte Freiheit der ..."
Label:
Lado VÖ: 26.07.04

Irgendwann wird der Tag kommen, zum Kölner Karneval werden die Bläck Fööös von der Security von der Bühne getragen. Statt dessen werden Von Spar spielen. Im Publikum sieht man, vom Kopfschütteln, wackelnde Karnevalskappen. Der Kölner Karneval ist tot. Naja, wir wollen mal nichts übertreiben. Aber denkbar wäre es schon, und vor allem schön. Die Kölner Band schenkt dem Volke eine Musik, die wirklich mal zu einer respektablen deutschen Welle gehört, die sich jüngst auf dem Agenda 2010 Sampler präsentierte. Eingeladen wurden Frank Spilker (Die Sterne) und Peter Hein (Fehlfarben), um auf DuFdpI mitzuwirken. Gut gemacht. Produziert vom Reglergodfather Chris (und Carol) von Rautenkranz entstand ein Album, dass sich wirklich mal kräftig aus dem Fenster lehnt und jetzt schon weiß, dass es gewonnen hat.


Autor:

Mathias

Bewertung: 

9/10

Genre: 

Deutsch-Pop
Hörprobe:

"Bunsenwahrheiten" (MP3)

Website:

www.vonspar.de

V.A.  "Agenda 2010"
Label:
Lado  VÖ: 03.05.04

In der letzten Zeit hat sich in Deutschland eine eigene Art Musik entwickelt, eine Musik die nur hier entstehen konnte, nicht in England, nicht in Amerika. So etwas gab´s schon lange nicht mehr. Deutschland ist Thema. Elektronische Genialitäten von The Aim of Design ist to Define Space, von spar, Robocop Kraus, Die Türen oder Tolerantes Brandenburg. Wer eine dieser Bands mag wird am ganzen Sampler seine Freude haben. Viele Tracks sind nie gehörte Remixe. Was soll man sonst noch sagen ? Passion is the new loud! Tracklist


Autor:

Mathias

Bewertung: 

9/10

Genre:

Indie-Elektro-Pop

Hörprobe:

Saalschutz feat. Stina Galaxina  "SMS D'Amour"

Website:

www.lado.de

V.A.  "Immergutrocken Vol.5"
Label:
GHVC  VÖ: 17.05.04

GDer fünfte Tonträger zum immer größer werdenden  Festival ist da. Dabei sind viel bekannte und noch unbekannte Bands. Zu den noch unbekannten zählen Kate Mosh   und Girls in Hawaii, von diesen beiden Bands sollte man in naher Zukunft mehr hören dürfen. Ansonsten tümmeln sich angenehm viele andere Bands aus dem Immergutdunstkreis, wenn man das so sagen darf. Alles in allem ist dieser Sampler ein Muss für die Gäste des diesjährigen Festivals. Viel neues gibt es nicht, jedenfalls nicht für denjenigen der in diesem Jahr schon Compilations in dieser Größe sein Eigen nennt. Tracklist


Autor:

Mathias

Bewertung: 

8/10

Genre:

Indierock-Pop

Hörprobe:

-

Website:

www.immergutrocken.de

V.A.  "The Sound Of Young Sweden Vol.3"
Label:
Labrador  VÖ: 17.05.04

Und wieder schauen wir neidisch auf die sagen wir zweitgrößte Popnation Europas, die Schweden. Man stelle sich vor, dass ein heimisches Label einen Sampler produziert, auf welchem ausschließlich einheimische Bands, die zudem noch bei diesem Label unter Vertrag stehen, zu hören sind. Das die Qualität natürlich auch stimmen muss, steht wohl außer Frage. LABRADOR bringt derzeit bereits den dritten Teil seines Popsamplers „The Sound Of Young Sweden“ heraus. Sieben Interpreten, unter anderem Laurel Music, Starlet, Ambulance oder The Radio Dept., sind mit jeweils 2 Songs auf dieser Sammlung vertreten. Natürlich gibt es wieder wunderschöne Stücke aus der Pop-Easy Listening- und Countryecke zu hören. Preisverdächtig schön ist das schon obligatorische Digipack.


Autor:

Toni

Bewertung: 

7/10

Genre:

Indiepop

Hörprobe:

-

Website:

www.labrador.se

V.A.  "Aufnahmezustand Vol. 3"
Label:
ZYX  VÖ: 17.05.04

Wir haben es hier mit einer Doppel-CD mit lauter deutschsprachigen Bands zu tun. Man stellt sich gerade bei dieser Platte die Frage, ob es einen gemeinsamen Nenner in der Deutschen Szene gibt. Nein. Es ist auch unmöglich auch nur eine CD durch zuhören. Dafür wurde diese Platte auch gar nicht gemacht. Vielmehr haben wir es hier mit einer eindrucksvollen Sammlung unterschiedlichster Lieder zu tun, alle haben nur die Sprache gemein. Ach ja, irgendwie sind natürlich alle Indie, versteht sich ja von selbst. Anspieltipps will ich hier mal nicht nennen, denn jeder wird sie für sich kennen lernen. Der gemeinsame Nenner wird immer noch gesucht. Bei der Suche haben wir allerdings festgestellt, dass es eine Menge gute deutschsprachige Bands gibt. Tracklist


Autor:

Mathias

Bewertung: 

8/10

Genre:

Indierock-Pop-Deutsch

Hörprobe:

-

Website:

www.zyx.de

V.A.  "Digging Your Scene"
Label:
ZYX  VÖ: 17.05.04

Digging your Scene ist die englischsprachige Antwort auf den bereits etablierten"Aufnahmezustand"-Sampler. Alle Bands kommen aus Deutschland und weigern sich ihre Muttersprache zu singen, jedenfalls teilweise. Auf nur einer CD kann man kaum eine ganze Szene durchwühlen, aber immerhin einen Richtungshinweis für das weitere Graben geben. Die Platte ist sehr durchmischt. The Robocop Kraus grölen angenehm über "Fake Boys", Superpunk covern in englisch, Roman Fischer zeigt wie genial ein Musiker hinter einem langweiligen Namen sein kann "Bigger than now". Die ruhigste Beitrag kommt von Phonetic, die ihren schönsten Song präsentieren. Die grandiosen Sitcom Warriors beglücken uns mit "Metal Man Judah". Dies sind nur ein paar Beispiele. Insgesamt findet man 22 Perlen, die meisten glänzen und bilden ein ansehnliches Schmuckstück. Tracklist


Autor:

BPA

Bewertung: 

8/10

Genre:

Indierock-Pop

Hörprobe:

-

Website:

www.zyx.de

Veal "The Embattled Hearts"
Label:
Six Shooter Records / Import  VÖ: 10.05.04

Die Einleitung in Form des Songs „Defiler“ lässt auf Surfmucke schließen. Ist es aber nicht nur. Vielmehr haben wir es hier mit einer Band zu tun, die scheinbar jeden halbwegs härteren Stil problemlos in ihrer Musik verarbeiten können. So folgen ohne großartige Umwege Motorcycle-Rock, Hillbilly Rock, gar Rock mit leichten Metalnuancen, aber auch Blues und Country kommen zum Einsatz, Hauptsache es geht ordentlich zur Sache. Immerhin brachte es Frontmann Luke Doucet 2002 bei den West Coast Music Awards zum ´Musiker des Jahres´. Nicht nur diese Tatsache verdient Respekt sondern auch das unglaubliche dichte Soundgefüge, das die Amerikaner zu dritt hinbekommen. Anspieltipp: „Mitzi´s“.


Autor:

Toni

Bewertung: 

7/10

Genre:

Indierock

Hörprobe:

-

Website:

www.vealmusic.com

The Vines "Winning Days"
Label: Capitol / EMI 
VÖ: 22.03.04

Vom Debüt meilenweit entfernt
Einen raketenmäßigen Start legten vor zwei Jahren die australischen Garagenrocker „The Vines“ hin. Die explosive, rotzfreche und hymnenhafte Single „Get Free“ wurde zum Befreiungsschlag für ein paar australische Greenhorns, die sie in die musikalische Umlaufbahn der Retro-Rockwelle beamte. Die „Vines“ düsen noch immer durch die Weiten des Rock’n’Roll-Universums und legen nun ihr zweites Werk „Winning Days“ vor. Wow: Sogleich der erste Song „Ride“ geht ab wie die Post! Headbanger und Stagediver dürften ihre wahre Freude an dem rüden, zornigen Garagenrockteil haben. Was danach folgt ist eine laue Melange aus glanzlosen Popballaden, uninspirierten Psychedelic-Sounds und zornigen Riffattacken, die den Zuhörer kalt lassen. Erst der famose Schlusssong „Fuck The World“, der in seinem Refrain das Rebellische der Rockmusik auf einen grandiosen Nenner bringt, weckt den Zuhörer aus seiner Teilnahmslosigkeit, in die ihn die Gruppe gut eine halbe Stunde lang versetzte. „The Vines“ befinden sich meilenweit von der kreativen Leistung ihres Debüts „Highly Evolved“ entfernt. Nix war’s mit der Fahrt auf der Gewinnerstraße. Stephan Stöckel.


Autor:

Stephan Stöckel

Bewertung: 

4/10

Genre:

Indie-Garage

Hörprobe:

-

Website:

www.thevines.com

The Von Bondies "Pawn Shoppe Heart"
Label: Siererecords / Wea 
VÖ: 22.03.04

Das Jahr der “The³ Bands ist vorbei und schon wieder gibt's die Nächste. Voller Vorurteile hört man sich die ersten Songs des Albums an. Die Vorurteile schwinden, man wippt mit. "C´mon C´mon" rockt wirklich mal so, wie es immer versprochen wird. Im großen und ganzen hat man es hier schon mit Rock´n´Roll zu tun, der ähnlich aber irgendwie anderes den anderen Bands dieser Gattung sind. "Pawn Shoppe Heart" kann man wirklich durchhören ohne dabei einzuschlafen oder einen Lachkrampf zu bekommen. Mal männlicher Gesang a la Glenn Danzig, mal weiblicher Gesang der ein wenig an "Video kills the Radiostar" erinnert. Das alles locker und flockig vermischt, und fertig ist ein ziemlich cooles Album.


Autor:

Mathias

Bewertung: 

8/10
Genre: Indie-Garage
Hörprobe:

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Website: www.vonbondies.com

Vermont "Ins Kino"
Label:
Tiblissi Records  VÖ: 2003

Was tut man bei Vermont nicht alles für die Völkerverständig- ung? Für den Bandnamen stand ein amerikanischer Bundesstaat Pate, der Albumtitel ist unmissverständlich deutsch, aber gesungen wird in englischer Sprache, denn man lebt und arbeitet in London. Das besondere an Vermont ist, dass Sängerin Sabine aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden stammt. "ns Kino" ist das hochgelobte Debüt des Indie-Pop-Sextetts und erinnert mehr oder weniger an Belle & Sebastian. Auf jeden Fall scheinen sich Vermont recht locker, leicht und unbeschwert an die Arbeit gemacht zu haben, denn ebenso klingt ihre Musik. Das dynamische "Bullfight In Bogna" weiß dabei ebenso zu überzeugen wie das schwelgerische „"Drive" oder das der Dresdner Indiefraktion gewidmete "Poppiloten".

Autor:

Toni

Bewertung: 

9/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

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Website: -

Venue Kids "We Got Somthing" EP
Label:
Gain Records / Rough Trade  VÖ: 08.03.04

Nachdem sie 2001 einen Bandwettbewerb für sich entscheiden konnten, erhielten die Venue Kids, Schwedens große Nachwuchshoffnung in Sachen Rock, sofort einen Platten- vertrag von Gain Records. Während sie nun fleißig an ihrem ersten Album arbeiten, wird dieser Tage ihre 5-Track EP veröffentlicht. Ziemlich amerikanisch hört sich das Werk an. Und auch das Video zu „Got Something“, das sich auf der CD befindet, erinnert mit all den Teenagern, die vor der Bühne tanzen, saufen und kotzen stark an die üblichen Unarten des sogenannten College-Rocks.


Autor:

Toni

Bewertung: 

6/10
Genre: Indierock
Hörprobe:

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Website: -

V.A. "Sendung Ohne Namen"
Label: Universal 
VÖ: 16.02.04

Ein Sampler abseits jeglicher Verkaufszahlen, jeglichen Hypes und dazu noch richtig gut? „Sendung Ohne Namen“ kann nicht jeden der Punkte zur vollen Zufriedenheit erfüllen, was zugegebenermaßen auch nicht einfach ist. Blur und ihr „Out Of Time“ beispielsweise lassen sich schon mal nicht mit niedrigen Verkaufszahlen vereinbaren, den Dandy Warholes („We Used To Be Friends“) scheint das bedeutungsvolle Wörtchen ´Hype´ nicht fremd zu sein und so wirklich gut finde ich nicht, dass sich vollkommen fehlplatzierte Gestalten wie Marylin Manson oder (absolute) Beginner auf dieser ansonsten klasse Compilation tümmeln. Positiv fallen Suedes „Positivity“, Ashcrofts „A Song For The Lovers“ oder „Seen The Light“ von Supergrass auf. Auch die Sportfreunde Stiller, Moloko, Feeder und die Flaming Lips lassen musikalisch kaum Wünsche offen. Auf jeden Fall ein Sampler der besseren Sorte und ein Schritt in die richtige Richtung.


Autor:

Toni

Bewertung: 

8/10
Genre: Mix
Hörprobe:

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Website: www.pure.de

The Veils "The Runaway Found"
Label: Rough Trade 
VÖ: 16.02.04

Schon nach der Vorabsingle “Guiding Light”, für die kein geringerer als Bernard Butler himself hinter den Reglern saß, konnte man erahnen, welch Potential in der Newcomercombo um den neuseeländischen Frontmann und Frauenschwarm Finn Andrews steckt. Nun endlich ist das Debüt der Wahllondoner auf dem Markt und verleitet mich zu wahren Begeisterungsanfällen. Endlich wieder eine unverbrauchte Gitarrenband, die vor lauter guten Ideen und mitreißenden Melodien einfach anziehend wirkt. Neben spärlich rockigen Elementen („More Heat Than Light“, „The Tide That Left…“) kommt auf “The Runaway Found” doch eher die poppige Seite des Quartetts zum Vorschein. Dadurch kommt man dann auch in den Genuss so fabelhafter Songs wie „Lavinia“, das mit einem genialen Streicherhintergrund aufwartet oder eben „Guiding Light“, das wohl zu den schönsten Titeln des vergangenen Jahres zählen dürfte.


Autor:

Toni

Bewertung: 

10/10
Genre: Indiepop
Hörprobe:

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Website: www.theveils.com

V.A. "Rock Action Presents Vol.1
Label: Pias 
VÖ: 19.01.04

Rock Action ist ein Glasgower Label bei dem Mogwai ihre Hände an den Seilen haben. Nun bringt das Label ihren ersten Sampler auf dem Markt, um ihre Bands vorzustellen. Das freut uns sehr, zumal diese CD auch noch zu einem besonders günstigen Preis angeboten werden soll. Mit im Boot sind Bands wie James Orr Complex (Support der letzten Mogwai-Tour), Part Chimp, Kling Klang (schon jetzt eine meiner Lieblingssongs), Random Number (super), The Zephyrs, Papa M, Mogwai, (die fabelhaften) CEX und Envy. Von fast allen Bands gibt es gleich zwei Songs. Eine sehr lohnenswerte Investition.


Autor:

Mathias

Bewertung: 

9/10
Genre: Indie
Hörprobe:

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Website: -

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