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---> Platten
- Kritiken
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V.A.
"Where
To Begin - A High Fidelity Compilation Vol.2"
Label:
Dandyland
VÖ:
2004
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Das
Bremer High Fidelity DJ Team verspürte unlängst
wieder dieses Kribbeln in den Fingern, das
dazu führte, dass man zum zweiten Mal eine
Compilation mit Bands und Songs füllte,
denen man in Funk und Fernsehen nur allzu
selten begegnet. Dabei ist es sicher
unumstritten, dass beispielsweise ein Alex
Lowe, der hier mit dem Titelstück „Where
To Begin“ vertreten ist, für qualitativ
hochwertige Popmusik steht. Auch die niederländischen
Gem oder Blue States von der Insel sind in
der Szene keine Unbekannten mehr und wissen,
welche Tonfolgen Popherzen zum Schmelzen
bringen. Sehr erfreulich ist aber auch die
Tatsache, dass ganze zehn der 16 Tracks von
einheimischen Bands stammen. So haben unter
anderem Phony, Seaside Stars, The Electric
Club, Anajo und Soda Maker ihr Können unter
Beweis gestellt. Exzellenter Sampler!
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Vermont "Ten
Random"
Label:
Tiblissi
Records
VÖ:
2004
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Vermonts
zweites Album nach dem viel versprechenden
Vorjahresdebüt „Ins Kino“ lässt, wie
der Name augenscheinlich andeutet, offen,
wohin die Reise diesmal geht. Recht willkürlich,
sozusagen ohne den Hauch einer gewissen
Ordnung – was in diesem Fall aber eher
innovativ als kopflos zu bewerten ist -
reihen sich Song für Song aneinander. Dabei
schlägt die Stimmung immer wieder um. Wird
die grazile Stimme von Sabine Zeissig zunächst
von wilden Gitarren verfolgt, gibt es im nächsten
Moment sanfte, elektronische Unterstützung
für die Gejagte. Nur nicht auf eine
Richtung versteifen. Aber dafür ist ja noch
Partner, Songschreiber und stimmlicher
Gegenpart Colin Murphy da, der
dementsprechende Wendemanöver einleitet, um
das englisch-deutsche Unternehmen so
interessant wie möglich zu gestalten.
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Viva
L'American Death Ray Music "A
New Commotions"
Label:
Trans
Solar Records VÖ:
22.11.04
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Viva
L´American Death Ray Music schicken
sich seit über vier Jahren an, das
musikalische Erbe ihrer Heimatstadt Memphis
zu bewahren. Natürlich sprechen wir hier
von Rock´n´Roll, das versteht sich von
selbst. Nicholas Ray – Gründer, Sänger
und Gitarrist in einer Person – hat
bislang als einziges Bandmitglied die
diversen Umbesetzungen unbeschadet überstanden.
Derzeit tummeln sich mit Bassist Harlan T.
Bobo sowie dem ehemaligen Polyphonic
Spree-Percussionisten Jeffrey Bouck zwei
Musiker an Rays Seite, die mit ihrer
Erfahrung und ihrem Improvisationstalent für
explosive Live-Shows sorgen. Damit bestätigen
sich die guten Eindrücke, die „A New
Commotion, A Different Tension“ und
insbesondere die Titel „Push And Pull“,
„The New Age“ und „New Commotion“
hinterlassen.
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Voltaire "Flut"
EP
Label:
Universal
VÖ:
08.11.04
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Ich
habe Angst vor Voltaire. Man stelle sich vor
man wäre in dieser Band, und würde
beispielsweise eine gewöhnliche
Gitarrenmelodie oder eine ebenso gewöhnliche,
eindeutige Textphrase für ein neues Lied
vorschlagen. Ich glaube dann wird man von
seinen Bandkollegen erschossen oder
mindestens verprügelt. Die Bonner sind da
nich zimperlich. Nein, bitte keine falschen
Eindrücke. Voltaire sind groß. Sie malen
mitihren Liedern Bilder. Jedes kleinste
Detail muss genial und unkonventionell sein,
man könnte diese Eigenart mit Radiohead
vergleichen. Dabei ist diese E.P. nicht
anstrengend, nein alles geht auf und es
entstehen Welten, die an Muse und
mittlerweile auch ein wenig an Blumfeld
erinnern. Dann heißt es warten bis das
Album endlich da ist.
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V.A. "Musicans
Against Pop Vol.1"
Label:
Low
Budget Studio VÖ:
2004
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Dieser
exzellente Sampler ist für all diejenigen
gedacht, denen dieser ganze Casting-Scheiß
gewaltig auf den Zeiger geht, und die mal
wieder ein paar Anregungen gebrauchen können,
was auf der guten Seite des Pop so alles an
neuen Bands heranwächst. Die Londoner Band
Mortimer eröffnet den Reigen mit „Lovely
To See You“, das einen unweigerlich an die
Popära der Sechziger Jahre erinnert. Gleich
danach hat man das Vergnügen, den
fantastischen Vib-Gyor aus Leeds lauschen zu
können, bevor das obercoole „Bring Me The
Head (Of A Backstreet Boy)“ von den
amerikanischen 50 Cent Haircut für Furore
sorgt. Aus deutscher Sicht gibt es mit Songs
von Phonetic, Monophox, STAN, Frame Of Mind!,
Anyway und Starter! auch eine Menge
Erfreuliches zu berichten. Klasse
Zusammenstellung, von deren musikalischer
Qualität sich die Macher der Kaspershows
aus dem Fernsehen eine Scheibe abschneiden
sollten!
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V.A. "The
Football Factory"
Label:
Mercury
/ Import VÖ:
31.08.04
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Ob
John King beim Schreiben seiner Novelle, die
als Grundlage für den englischen Kinoknüller
„The Football Factory“ diente, wohl
wusste, welch cooler Soundtrack eines Tages
seine Geschichte zieren sollte? Der Film
handelt von einem Mittzwanziger, dessen
Leben sich hauptsächlich um Fußball,
Drogen und Gewalt dreht. Und so wundert es
einen auch nicht, dass der Soundtrack wie
ein nicht enden wollender Rausch mit all
seinen Facetten verläuft und einen tiefen
Eindruck beim Hörer hinterlässt. Egal ob
Gitarren á la The Libertines oder The Jam,
ob elektronische Beats (Primal Scream,
Orbital), ob rockig wie The Rapture oder
rotzig wie The Streets, ob laut (Sham 69)
oder leise wie Mogwai – der Soundtrack hat
immer eine passende Antwort. Sicher ein Anwärter
auf einen Platz in der Galerie neben so würdigen
Vertretern wie „Trainspotting“ oder
„The Big Lebowski“.
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V.A. "IPX
- Spearmint / Novillero No. 5"
Label:
Endearing
Records VÖ:
14.09.04
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Die
kleine, und vor allem, feine Reihe der
Intercontinental Pop Exchange EP´s des
kanadischen Endearing Labels geht in die nächste
Runde. Diese Ausgabe enthält jeweils vier
Songs der allseits beliebten Spearmint und
der hierzulande nahezu unbekannten Band
Novillero aus Winnipeg/Kanada. Gerade
letztere aber beeindrucken mit ihrem
Mod-beeinflussten Pop. Von den vorliegenden,
bislang unveröffentlichten Tracks punktet
vor allem „The Hypothesist“. Zu
Spearmint gibt es nicht viel hinzu zu fügen,
außer vielleicht, dass sie immer wieder
gern gehört werden. Neben 2 Songs des
aktuellen Albums gibt es noch zwei weitere
Exclusive-Tracks.
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V.A. "IPX No.
4 - Treeball / Aaron Booth"
Label:
Endearing
Records VÖ:
14.09.04
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Treeball
formten sich 2000 in Helsinki, nachdem sich
der britische Songwriter und Produzent Nick
Triaani, der sich bereits mit seiner früheren
Band Supermodel einen Namen machte, in
Finnland niedergelassen hatte. Das
Songschreiben hat Triaani auch im kalten
Norden nicht verlernt und so singt er mit
seiner Duettpartnerin ein paar fesche
Popliedchen, die sich allesamt hören lassen
können: allen voran „This Is Round“ und
„Not Happy Now“. Aaron Booth, Künstler
Nummer 2 auf dieser EP, dagegen stammt eher
aus der Singer/Songwriter-Ecke.
Nichtsdestotrotz machen auch seine poppigen
Folksongs recht viel Freude, wie zum
Beispiel das flotte „Steal My Heart“.
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V.A.
"Romantic
And Square Is Hip And Aware"
Label: Matinee
Recordings VÖ:
1/04
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Dass
The Smiths eine der einflussreichsten und
meistverehrten Bands aller Zeiten ist,
pfeifen die Spatzen schon seit Jahren von
allen Dächern. Deshalb liegt es nah, in
mehr oder weniger großen Abständen eine
Tribute-Platte für diese fantastische Band
zu veröffentlichen.. Nach "The Smiths
is dead", an der Größen wie The
Divine Comedy, Placebo oder Supergrass
beteiligt waren, kommt nun eine kleine aber
würdevolle Huldigung aus dem Hause Matinée
Recordings. Mit viel Herz verbeugen sich
Bands wie The Lucksmiths, Slipslide oder
Pale Sunday vor der großen alten Dame.
Abgespeckt und größtenteils recht
spartanisch instrumentiert, überzeugt diese
Platte mit viel Liebe zum Detail und
"leidenschaftlicher Verehrung",
wie es in der dazugehörigen Info heißt.
Erwähnt werden muss dabei der Beitrag von
The Lucksmiths, welche das bombastische
"There is a light that never goes
out" in eine schlankere Form packen und
als Duett mit Frauenstimme intonieren.
Frevel, würde man denken. Dennoch. Es
funktioniert und hört sich hinreißend an.
Wer The Smiths heiß und innig liebt, wird
diese Platte mögen, jedoch an einigen Ecken
den melancholischen Schmelz von Morrisseys
Stimme und die Kraft von Johnny Marrs
Gitarrenspiel vermissen.
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Velveteen
"The Outdoor Method"
Label: EV
VÖ:
2004
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Es
ist ja fast schon unglaublich, woher die
Jungs von Velveteen ihre fabelhafte Überzeugung
beziehen. Da ist der absolute Wille zum
Erfolg, den das Quartett ausstrahlt, da ist
die Liebe zur Musik, die man Note für Note
nachempfinden kann. Und das alles läuft
schon seit Jahren ohne Label ab. Warum
eigentlich? Das kann man sich nur immer
wieder fragen. Musikalisch jedenfalls gibt
es keinerlei Einwände, da gehören
Velveteen zu den Vertretern des gepflegten
Gitarrenpops mit Hitcharakter. Und Hits gibt
es einige auf dem nunmehr schon vierten
Album „The Outdoor Method“. Unter
anderem wären da „At The Birdhouse“
oder „The Day We Counted Trees“, die mit
einer melancholischen Grundstimmung und
prickelnden Gitarren aufwarten.
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V.A.
"The Sound Of Leamington Spa Vol.
4"
Label: Firestation
Records
VÖ:
2004
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Auch
wenn die C86-er Generation momentan voll
ausgelastet ist mit Ringe anstecken und
Windeln wechseln, so wird doch zwischendurch
einmal Zeit sein den neuen THE SOUND OF
LEAMINGTON SPA VOL. 4 Sampler einzuwerfen
und in vergangenen Zeiten zu stöbern.
Gleich der Opener ein Klassiker von THE
CLOUDS, irgendwo in den Untiefen meines
Plattenarchivs verschollen...aber schön,
die Sachen einmal auf CD zu haben. Legt sich
auch einfacher und somit häufiger auf, ich
faule Sau. Wer also immer noch Fan der
„das kann auch ich“-Melodien ist –
oder es werden möchte – der sollte sich
dieses klassische Stück
Gitarrenpop-Geschichte ins Haus holen. Ansonsten
mit an Bord: THE SUBMARINES, THE NIVENS, THE
APPLE MOTHS and many many more beautiful
stuff.
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Venus
In Flames
"Notes Of Tenderness""
Label: Lipstick
Records VÖ:
23.08.04
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Gute
Kontakte sind die halbe Miete. Das trifft so
ziemlich in allen Bereichen zu, ganz
besonders aber in der Musikbranche der
heutigen Zeit. Jan De Campenaere kann ein
Lied davon singen, wenn auch ein entspannt
fröhliches. 2002 ging der Belgier mit K´s
Choice als Solokünstler auf Tour. Die
Connections, die er damals knüpfte, waren
ihm beim Entstehen von „Notes Of
Tenderness“ mehr als behilflich. So konnte
er Gert Bettens (K´s Choice) als
Produzenten, Sarah Bettens, Bart Maris (deus)
und Tom Kestens (Das Pop) als Musiker für
sein Vorhaben gewinnen. Mit diesem
Starensemble in der Hinterhand konnte für
De Campenaere und seine Kollegen eigentlich
nichts mehr schief gehen. Eigentlich, denn
ein guter Produzent und tolle Musiker sind
noch lange keine Garantie für ein außergewöhnliches
Album. „Notes Of Tenderness“ ist hörenswert,
mehr nicht. Sicherlich hätte ein bisschen
mehr Abwechslung vom unablässigen
Songwritereinerlei gut getan.
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Von
Spar "Die Uneingeschränkte
Freiheit der ..."
Label: Lado
VÖ:
26.07.04
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Irgendwann
wird der Tag kommen, zum Kölner Karneval
werden die Bläck Fööös von der Security
von der Bühne getragen. Statt dessen werden
Von Spar spielen. Im Publikum sieht man, vom
Kopfschütteln, wackelnde Karnevalskappen.
Der Kölner Karneval ist tot. Naja, wir
wollen mal nichts übertreiben. Aber denkbar
wäre es schon, und vor allem schön. Die Kölner
Band schenkt dem Volke eine Musik, die
wirklich mal zu einer respektablen deutschen
Welle gehört, die sich jüngst auf dem
Agenda 2010 Sampler präsentierte.
Eingeladen wurden Frank Spilker (Die Sterne)
und Peter Hein (Fehlfarben), um auf DuFdpI
mitzuwirken. Gut gemacht. Produziert vom
Reglergodfather Chris (und Carol) von
Rautenkranz entstand ein Album, dass sich
wirklich mal kräftig aus dem Fenster lehnt
und jetzt schon weiß, dass es gewonnen hat.
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V.A.
"Agenda
2010"
Label:
Lado
VÖ:
03.05.04
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In
der letzten Zeit hat sich in Deutschland
eine eigene Art Musik entwickelt, eine Musik
die nur hier entstehen konnte, nicht in
England, nicht in Amerika. So etwas gab´s
schon lange nicht mehr. Deutschland ist
Thema. Elektronische Genialitäten von The
Aim of Design ist to Define Space, von spar,
Robocop Kraus, Die Türen oder Tolerantes
Brandenburg. Wer eine dieser Bands mag wird
am ganzen Sampler seine Freude haben. Viele
Tracks sind nie gehörte Remixe. Was soll
man sonst noch sagen ? Passion
is
the
new loud! Tracklist
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V.A.
"Immergutrocken
Vol.5"
Label:
GHVC
VÖ:
17.05.04
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GDer
fünfte Tonträger zum immer größer
werdenden Festival ist da. Dabei sind
viel bekannte und noch unbekannte Bands. Zu
den noch unbekannten zählen Kate Mosh
und Girls in Hawaii, von diesen
beiden Bands sollte man in naher Zukunft
mehr hören dürfen. Ansonsten tümmeln sich
angenehm viele andere Bands aus dem
Immergutdunstkreis, wenn man das so sagen
darf. Alles in allem ist dieser Sampler ein
Muss für die Gäste des diesjährigen
Festivals. Viel neues gibt es nicht,
jedenfalls nicht für denjenigen der in
diesem Jahr schon Compilations in dieser Größe
sein Eigen nennt. Tracklist
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V.A.
"The
Sound Of Young Sweden Vol.3"
Label:
Labrador
VÖ:
17.05.04
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Und
wieder schauen wir neidisch auf die sagen
wir zweitgrößte Popnation Europas, die
Schweden. Man stelle sich vor, dass ein
heimisches Label einen Sampler produziert,
auf welchem ausschließlich einheimische
Bands, die zudem noch bei diesem Label unter
Vertrag stehen, zu hören sind. Das die
Qualität natürlich auch stimmen muss,
steht wohl außer Frage. LABRADOR bringt
derzeit bereits den dritten Teil seines
Popsamplers „The Sound Of Young Sweden“
heraus. Sieben Interpreten, unter anderem
Laurel Music, Starlet, Ambulance oder The
Radio Dept., sind mit jeweils 2 Songs auf
dieser Sammlung vertreten. Natürlich gibt
es wieder wunderschöne Stücke aus der
Pop-Easy Listening- und Countryecke zu hören.
Preisverdächtig schön ist das schon
obligatorische Digipack.
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V.A.
"Aufnahmezustand
Vol. 3"
Label:
ZYX
VÖ:
17.05.04
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Wir
haben es hier mit einer Doppel-CD mit lauter
deutschsprachigen Bands zu tun. Man stellt
sich gerade bei dieser Platte die Frage, ob
es einen gemeinsamen Nenner in der Deutschen
Szene gibt. Nein. Es ist auch unmöglich
auch nur eine CD durch zuhören. Dafür
wurde diese Platte auch gar nicht gemacht.
Vielmehr haben wir es hier mit einer
eindrucksvollen Sammlung unterschiedlichster
Lieder zu tun, alle haben nur die Sprache
gemein. Ach ja, irgendwie sind natürlich
alle Indie, versteht sich ja von selbst.
Anspieltipps will ich hier mal nicht nennen,
denn jeder wird sie für sich kennen lernen.
Der gemeinsame Nenner wird immer noch
gesucht. Bei der Suche haben wir allerdings
festgestellt, dass es eine Menge gute
deutschsprachige Bands gibt. Tracklist
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Autor:
|
Mathias
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Bewertung:
|
8/10
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| Genre: |
Indierock-Pop-Deutsch
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| Hörprobe: |
-
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| Website: |
www.zyx.de
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V.A.
"Digging
Your Scene"
Label:
ZYX
VÖ:
17.05.04
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Digging
your Scene ist die englischsprachige Antwort
auf den bereits etablierten"Aufnahmezustand"-Sampler.
Alle Bands kommen aus Deutschland und
weigern sich ihre Muttersprache zu singen,
jedenfalls teilweise. Auf nur einer CD kann
man kaum eine ganze Szene durchwühlen, aber
immerhin einen Richtungshinweis für das
weitere Graben geben. Die Platte ist sehr
durchmischt. The Robocop Kraus grölen
angenehm über "Fake Boys",
Superpunk covern in englisch, Roman Fischer
zeigt wie genial ein Musiker hinter einem
langweiligen Namen sein kann "Bigger
than now". Die ruhigste Beitrag kommt
von Phonetic, die ihren schönsten Song präsentieren.
Die grandiosen Sitcom Warriors beglücken
uns mit "Metal Man Judah". Dies
sind nur ein paar Beispiele. Insgesamt
findet man 22 Perlen, die meisten glänzen
und bilden ein ansehnliches Schmuckstück. Tracklist
|
Autor:
|
BPA
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Bewertung:
|
8/10
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| Genre: |
Indierock-Pop
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| Hörprobe: |
-
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| Website: |
www.zyx.de
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Veal "The
Embattled Hearts"
Label:
Six Shooter Records /
Import
VÖ:
10.05.04
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Die
Einleitung in Form des Songs „Defiler“ lässt
auf Surfmucke schließen. Ist es aber nicht
nur. Vielmehr haben wir es hier mit einer
Band zu tun, die scheinbar jeden halbwegs härteren
Stil problemlos in ihrer Musik verarbeiten können.
So folgen ohne großartige Umwege
Motorcycle-Rock, Hillbilly Rock, gar Rock
mit leichten Metalnuancen, aber auch Blues
und Country kommen zum Einsatz, Hauptsache
es geht ordentlich zur Sache. Immerhin
brachte es Frontmann Luke Doucet 2002 bei
den West Coast Music Awards zum ´Musiker
des Jahres´. Nicht nur diese Tatsache
verdient Respekt sondern auch das
unglaubliche dichte Soundgefüge, das die
Amerikaner zu dritt hinbekommen.
Anspieltipp: „Mitzi´s“.
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The
Vines "Winning
Days"
Label:
Capitol
/ EMI VÖ:
22.03.04
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Vom Debüt
meilenweit entfernt
Einen raketenmäßigen Start legten vor zwei
Jahren die australischen Garagenrocker
„The Vines“ hin. Die explosive,
rotzfreche und hymnenhafte Single „Get
Free“ wurde zum Befreiungsschlag für ein
paar australische Greenhorns, die sie in die
musikalische Umlaufbahn der Retro-Rockwelle
beamte. Die „Vines“ düsen noch immer
durch die Weiten des
Rock’n’Roll-Universums und legen nun ihr
zweites Werk „Winning Days“ vor. Wow:
Sogleich der erste Song „Ride“ geht ab
wie die Post! Headbanger und Stagediver dürften
ihre wahre Freude an dem rüden, zornigen
Garagenrockteil haben. Was danach folgt ist
eine laue Melange aus glanzlosen
Popballaden, uninspirierten
Psychedelic-Sounds und zornigen
Riffattacken, die den Zuhörer kalt lassen.
Erst der famose Schlusssong „Fuck The
World“, der in seinem Refrain das
Rebellische der Rockmusik auf einen
grandiosen Nenner bringt, weckt den Zuhörer
aus seiner Teilnahmslosigkeit, in die ihn
die Gruppe gut eine halbe Stunde lang
versetzte. „The Vines“ befinden sich
meilenweit von der kreativen Leistung ihres
Debüts „Highly Evolved“ entfernt. Nix
war’s mit der Fahrt auf der Gewinnerstraße.
Stephan
Stöckel.
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The
Von Bondies "Pawn
Shoppe Heart"
Label:
Siererecords
/ Wea VÖ:
22.03.04
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Das
Jahr der “The³ Bands ist vorbei und schon
wieder gibt's die Nächste. Voller
Vorurteile hört man sich die ersten Songs
des Albums an. Die Vorurteile schwinden, man
wippt mit. "C´mon C´mon" rockt
wirklich mal so, wie es immer versprochen
wird. Im großen und ganzen hat man es hier
schon mit Rock´n´Roll zu tun, der ähnlich
aber irgendwie anderes den anderen Bands
dieser Gattung sind. "Pawn Shoppe Heart"
kann man wirklich durchhören ohne dabei
einzuschlafen oder einen Lachkrampf zu
bekommen. Mal männlicher Gesang a la Glenn
Danzig, mal weiblicher Gesang der ein wenig
an "Video kills the Radiostar"
erinnert. Das alles locker und flockig
vermischt, und fertig ist ein ziemlich
cooles Album.
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Vermont "Ins
Kino"
Label:
Tiblissi
Records
VÖ:
2003
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Was
tut man bei Vermont nicht alles für die Völkerverständig-
ung? Für den Bandnamen stand ein
amerikanischer Bundesstaat Pate, der
Albumtitel ist unmissverständlich deutsch,
aber gesungen wird in englischer Sprache,
denn man lebt und arbeitet in London. Das
besondere an Vermont ist, dass Sängerin
Sabine aus der sächsischen Landeshauptstadt
Dresden stammt. "ns Kino" ist das
hochgelobte Debüt des Indie-Pop-Sextetts
und erinnert mehr oder weniger an Belle
& Sebastian. Auf jeden Fall scheinen
sich Vermont recht locker, leicht und
unbeschwert an die Arbeit gemacht zu haben,
denn ebenso klingt ihre Musik. Das
dynamische "Bullfight In Bogna"
weiß dabei ebenso zu überzeugen wie das
schwelgerische „"Drive" oder das
der Dresdner Indiefraktion gewidmete "Poppiloten".
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Autor:
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Toni |
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Bewertung:
|
9/10 |
| Genre: |
Indiepop |
| Hörprobe: |
-
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| Website: |
- |
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Venue
Kids "We
Got Somthing" EP
Label:
Gain
Records / Rough Trade
VÖ:
08.03.04
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Nachdem
sie 2001 einen Bandwettbewerb für sich
entscheiden konnten, erhielten die Venue
Kids, Schwedens große Nachwuchshoffnung in
Sachen Rock, sofort einen Platten- vertrag
von Gain Records. Während sie nun fleißig
an ihrem ersten Album arbeiten, wird dieser
Tage ihre 5-Track EP veröffentlicht.
Ziemlich amerikanisch hört sich das Werk
an. Und auch das Video zu „Got Something“,
das sich auf der CD befindet, erinnert mit
all den Teenagern, die vor der Bühne
tanzen, saufen und kotzen stark an die üblichen
Unarten des sogenannten College-Rocks.
|
Autor:
|
Toni |
|
Bewertung:
|
6/10 |
| Genre: |
Indierock |
| Hörprobe: |
-
|
| Website: |
- |
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V.A. "Sendung
Ohne Namen"
Label:
Universal
VÖ:
16.02.04
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Ein
Sampler abseits jeglicher Verkaufszahlen,
jeglichen Hypes und dazu noch richtig gut?
„Sendung Ohne Namen“ kann nicht jeden
der Punkte zur vollen Zufriedenheit erfüllen,
was zugegebenermaßen auch nicht einfach
ist. Blur und ihr „Out Of Time“
beispielsweise lassen sich schon mal nicht
mit niedrigen Verkaufszahlen vereinbaren,
den Dandy Warholes („We Used To Be Friends“)
scheint das bedeutungsvolle Wörtchen ´Hype´
nicht fremd zu sein und so wirklich gut
finde ich nicht, dass sich vollkommen
fehlplatzierte Gestalten wie Marylin Manson
oder (absolute) Beginner auf dieser
ansonsten klasse Compilation tümmeln. Positiv
fallen Suedes „Positivity“, Ashcrofts
„A Song For The Lovers“ oder „Seen The
Light“ von Supergrass auf. Auch die
Sportfreunde Stiller, Moloko, Feeder und die
Flaming Lips lassen musikalisch kaum Wünsche
offen. Auf jeden Fall ein Sampler der
besseren Sorte und ein Schritt in die
richtige Richtung.
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The
Veils "The
Runaway Found"
Label:
Rough
Trade VÖ:
16.02.04
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Schon
nach der Vorabsingle “Guiding Light”, für
die kein geringerer als Bernard Butler
himself hinter den Reglern saß, konnte man
erahnen, welch Potential in der
Newcomercombo um den neuseeländischen
Frontmann und Frauenschwarm Finn Andrews
steckt. Nun endlich ist das Debüt der
Wahllondoner auf dem Markt und verleitet
mich zu wahren Begeisterungsanfällen.
Endlich wieder eine unverbrauchte
Gitarrenband, die vor lauter guten Ideen und
mitreißenden Melodien einfach anziehend
wirkt. Neben spärlich rockigen Elementen
(„More Heat Than Light“, „The Tide
That Left…“) kommt auf “The Runaway
Found” doch eher die poppige Seite des
Quartetts zum Vorschein. Dadurch kommt man
dann auch in den Genuss so fabelhafter Songs
wie „Lavinia“, das mit einem genialen
Streicherhintergrund aufwartet oder eben „Guiding
Light“, das wohl zu den schönsten Titeln
des vergangenen Jahres zählen dürfte.
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V.A. "Rock
Action Presents Vol.1
Label:
Pias
VÖ:
19.01.04
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Rock
Action ist ein Glasgower Label bei dem
Mogwai ihre Hände an den Seilen haben. Nun
bringt das Label ihren ersten Sampler auf
dem Markt, um ihre Bands vorzustellen. Das
freut uns sehr, zumal diese CD auch noch zu
einem besonders günstigen Preis angeboten
werden soll. Mit im Boot sind Bands wie
James Orr Complex (Support der letzten
Mogwai-Tour), Part Chimp, Kling Klang (schon
jetzt eine meiner Lieblingssongs), Random
Number (super), The Zephyrs, Papa M, Mogwai,
(die fabelhaften) CEX und Envy. Von fast
allen Bands gibt es gleich zwei Songs. Eine
sehr lohnenswerte Investition.
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Autor:
|
Mathias |
|
Bewertung:
|
9/10 |
| Genre: |
Indie |
| Hörprobe: |
-
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| Website: |
- |
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